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Nachhilfe Franchise in der Schweiz: der Leitfaden 2026

Tutoring Franchise Guides
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Nachhilfe Franchise in der Schweiz: Gymiprüfung und Matura, warum der Kanton über die Nachfrage entscheidet, Franchiseverträge nach Obligationenrecht und worauf Sie bei der Wahl eines Systems achten sollten.

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By Michael Black
Founder & Global CEO
Nachhilfe Franchise in der Schweiz: der Leitfaden 2026 | A Success Tutoring grand opening

Wer in der Schweiz über Schule spricht, spricht über seinen Kanton. Wann ein Kind ins Gymnasium wechselt, ob es dafür eine Prüfung braucht und wie viele Jugendliche am Ende eine Matura haben, unterscheidet sich zwischen Zürich, Basel, Bern und Luzern erheblich. Wer ein Nachhilfe Franchise in der Schweiz eröffnen möchte, muss deshalb zuerst den eigenen Kanton verstehen. Die Nachfrage ist vorhanden und die Kaufkraft hoch, aber sie zeigt sich je nach Region zu anderen Zeitpunkten und in anderer Form.

Dieser Leitfaden erklärt, wie das Schweizer Schulsystem die Nachfrage nach Nachhilfe prägt, was die Gymiprüfung im Kanton Zürich bedeutet, wie stark sich die Kantone unterscheiden, wie ein Franchise im Vergleich zu anderen Wegen abschneidet und welche rechtlichen Punkte zu beachten sind. Zum Schluss lesen Sie, wie Success Tutoring die Schweiz angeht. Den allgemeinen Überblick bietet unser Leitfaden zum Nachhilfe-Franchise.

26 Kantone, ein gemeinsamer Rahmen

Die Volksschule ist Sache der Kantone. In der Deutschschweiz gilt mit dem Lehrplan 21 ein gemeinsamer Rahmen, doch jeder Kanton setzt ihn selbst um und regelt die Organisation der Sekundarstufe und den Zugang zum Gymnasium. Die Romandie und das Tessin haben eigene Lehrpläne.

Die meisten Jugendlichen wählen den Weg über die Berufslehre, und das duale System geniesst hohes Ansehen. Der akademische Weg führt über das Gymnasium zur gymnasialen Maturität, die den allgemeinen Zugang zu den Universitäten öffnet. Weil dieser Weg selektiv ist, konzentriert sich der Druck, und damit die Nachfrage nach Nachhilfe, auf den Übertritt ins Gymnasium und auf das Bestehen dort.

Die Gymiprüfung im Kanton Zürich

Am bekanntesten ist die zentrale Aufnahmeprüfung im Kanton Zürich, im Volksmund Gymiprüfung, mit Prüfungen in Deutsch und Mathematik. Laut Bildungsdirektion des Kantons Zürich traten 2026 4772 Kinder zur zentralen Aufnahmeprüfung ins Langgymnasium an, also für den Eintritt nach der Primarschule. Im Schuljahr 2024/25 wurden kantonsweit 7954 von 15 273 Aufnahmeprüfungen bestanden, gut die Hälfte.

Für viele Zürcher Familien beginnt die Vorbereitung Monate vorher, mit Kursen, privaten Lehrpersonen oder beidem. Für ein Lernzentrum ist das eine klar planbare Saison. Gleichzeitig zeigt die Zahl der nicht bestandenen Prüfungen, dass viele Kinder auch danach Unterstützung brauchen: in der Sekundarschule, beim zweiten Anlauf ins Kurzgymnasium oder auf dem Weg zur Berufsmaturität.

Warum der Kanton über die Nachfrage entscheidet

Andere Kantone regeln den Übertritt anders: je nach Kanton über Noten, Empfehlungen der Lehrpersonen, eine Prüfung oder eine Kombination. Auch das Ergebnis unterscheidet sich stark. Laut Atlas des Bundesamts für Statistik (BFS) lag die gymnasiale Maturitätsquote, also der Anteil der Jugendlichen, die bis 25 eine gymnasiale Matura erwerben, 2022 schweizweit bei 22,9 Prozent. An der Spitze standen Genf mit 34,0, das Tessin mit 33,2, die Waadt mit 32,6 und Basel-Stadt mit 30,8 Prozent. Am Ende lagen Glarus mit 14,7 und Schaffhausen mit 14,2 Prozent. Zürich lag mit 21,9 Prozent knapp unter dem Schweizer Wert, wobei der Kanton selbst darauf hinweist, dass die Quote zwischen seinen Gemeinden stark schwankt.

Für Gründerinnen und Gründer heisst das:

  • Wo der Zugang über eine anspruchsvolle Prüfung läuft, gibt es eine ausgeprägte Saison der Prüfungsvorbereitung, vor allem in Mathematik und Deutsch.
  • Wo der Zugang breiter ist, geht es stärker darum, mit dem Tempo am Gymnasium Schritt zu halten und die Maturfächer zu bestehen.
  • In beiden Fällen lohnt sich ein Modell, das Kinder kontinuierlich begleitet, statt nur ein paar Wochen vor dem Termin.

Was ist ein Nachhilfe Franchise?

Als Franchisepartnerin oder Franchisepartner führen Sie ein eigenes Unternehmen unter einer etablierten Marke. Sie investieren in Ihr Lernzentrum, stellen das Team an und tragen die Verantwortung. Der Franchisegeber liefert Lernprogramm, Systeme, Schulung und Marketing; die Gebühren dafür regelt der Franchisevertrag.

In der Schweiz wird Nachhilfe oft als Prüfungskurs oder als Einzelstunde gekauft. Ein Mitgliedschaftsmodell setzt anders an: Familien bezahlen einen regelmässigen Beitrag für eine feste Zahl wöchentlicher Lektionen, und das Zentrum begleitet das Kind durch das ganze Schuljahr. Das schafft planbarere Einnahmen und eine längere Beziehung zu den Familien.

Franchise, Kumon, Privatlehrperson oder eigenes Lernstudio?

  • Arbeitsblatt-Methode wie bei Kumon. Kumon ist international für kurze tägliche Arbeitsblätter bekannt, mit denen Kinder in kleinen Schritten selbstständig vorankommen. Das passt zu Familien, die Routine schätzen. Ein Lernzentrum mit Tutorinnen und Tutoren arbeitet mit einem individuellen Programm, das am Schulstoff anknüpft. Mehr in unserem Vergleich mit Kumon.
  • Private Lehrpersonen und Studierende. Flexibel und im Quartier verankert. Was oft fehlt, sind ein Lernplan, regelmässige Rückmeldungen an die Eltern und Kontinuität.
  • Eigenes Lernstudio. Keine Franchisegebühren und volle Freiheit, aber Programm, Marke und Rekrutierung bauen Sie selbst auf, und zwar für die Regeln Ihres Kantons.
  • Franchise. Sie bezahlen für ein erprobtes System und laufende Unterstützung. Entscheidend ist, wie gut es sich an Schweizer Verhältnisse anpassen lässt.

Worauf Sie bei der Wahl achten sollten

  1. Kantonale Anpassung. Wie passt das Programm zum Lehrplan 21, zur Gymiprüfung oder zu den Übertrittsregeln Ihres Kantons?
  2. Sprache. In der Deutschschweiz erwarten Familien Unterlagen in Standarddeutsch mit Schweizer Bezug, in der Romandie und im Tessin auf Französisch oder Italienisch.
  3. Start mit Mitgliedern. Wie füllt der Franchisegeber ein Zentrum vor der Eröffnung? Siehe unsere Seite zur Unterstützung beim Start.
  4. Personal. Schweizer Lohnniveau und Sozialversicherungsbeiträge prägen Ihre Kosten. Lassen Sie sich Rekrutierung, Anstellung und Schulung der Tutoren genau erklären.
  5. Standort. Mieten an guter Lage in Zürich oder Genf unterscheiden sich stark von kleineren Gemeinden. Welche Hilfe gibt es bei Standortwahl, Mietvertrag und Ausbau?
  6. Offenheit. Verlangen Sie alle Unterlagen schriftlich und sprechen Sie mit bestehenden Partnern. Unsere Fragen an einen Franchisegeber helfen bei der Vorbereitung.

Rechtlicher Rahmen: Obligationenrecht und Vertragsfreiheit

Die Schweiz kennt kein Franchisegesetz und kein Franchiseregister. Der Franchisevertrag ist ein Innominatvertrag nach Obligationenrecht; es gilt weitgehende Vertragsfreiheit, ergänzt durch das Kartellrecht. Da die Schweiz nicht zur EU gehört, gelten die EU-Regeln nicht direkt, auch wenn die Schweizer Praxis zu vertikalen Abreden ähnlichen Grundsätzen folgt. Bei Vertragsverhandlungen gilt Treu und Glauben, und irreführende Angaben vor Vertragsschluss können Ansprüche auslösen.

Die Swiss Franchise Association hat einen Ehrenkodex für ihre Mitglieder; die Mitgliedschaft ist freiwillig. Weil so viel im Vertrag selbst geregelt wird, sollten Sie ihn vor der Unterzeichnung von einer Anwältin oder einem Anwalt mit Franchiseerfahrung prüfen lassen.

Praktisches: Firma, Geschäftsmiete, Marke

  • Rechtsform. Die meisten Betreiber gründen eine GmbH oder AG mit Eintrag im Handelsregister ihres Kantons. Klären Sie mit Kanton und Gemeinde, ob für Ihre Räume oder Ihre Tätigkeit eine Bewilligung nötig ist, und mit Ihrer Treuhand die Mehrwertsteuerfrage.
  • Geschäftsmiete. Sie richtet sich nach dem Obligationenrecht. Prüfen Sie Verwendungszweck, Dauer und Optionen im Verhältnis zur Laufzeit des Franchisevertrags.
  • Kinderschutz. Für Tätigkeiten mit regelmässigem Kontakt zu Minderjährigen gibt es den Sonderprivatauszug aus dem Strafregister; verlangen Sie ihn bei der Anstellung.
  • Marke. Eine Unionsmarke gilt nicht in der Schweiz. Der Franchisegeber sollte die Marke beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum (IGE) oder über eine internationale Registrierung mit Schutz für die Schweiz eingetragen haben.

Wie Success Tutoring die Schweiz angeht

Success Tutoring wurde 2017 von Michael Black in Sydney gegründet und vergibt seit etwa 2020 Franchises. Angekündigte internationale Märkte sind bisher Neuseeland, die USA, Singapur, Kanada, Grossbritannien und Indien. Die Schweiz gehört nicht dazu: Stand Oktober 2026 hat Success Tutoring keinen Markteintritt angekündigt und betreibt keine Zentren. Wir suchen Franchise-Partner für einzelne Standorte, etwa in Zürich, Basel, Bern oder Luzern, und einen Master-Franchisepartner für die ganze Schweiz, beginnend mit der Deutschschweiz.

Partner erhalten das in Australien aufgebaute System: Lernzentren an gut sichtbarer Lage für Kinder und Jugendliche vom Kindergarten bis zur Matura, mit Schwerpunkt Englisch und Mathematik; ein Mitgliedschaftsmodell mit Vorab-Marketing vor der Eröffnung; Unterstützung bei Standortwahl, Mietvertrag und Ausbau; Rekrutierung und Online-Schulung der Tutoren; Lernmaterialien und laufendes Marketing. Partner haben direkten Kontakt zur Unternehmensleitung und müssen keine Lehrpersonen sein. Wie das Programm auf Lehrplan 21, Gymiprüfung und kantonale Unterschiede abgestimmt wird, entwickeln wir mit den ersten Schweizer Partnern.

Beträge nennen wir in Artikeln nicht; die Zusammensetzung der Investition zeigt der Investitionsplan, mögliche Städte und Gebiete finden Sie unter Franchise-Gebiete. Für die Nachbarländer lesen Sie unsere Leitfäden zum Nachhilfe Franchise in Deutschland und in Österreich.

Häufige Fragen

Gibt es in der Schweiz genug Nachfrage für ein Nachhilfe Franchise?

Ja, besonders dort, wo der Zugang zum Gymnasium über eine Prüfung läuft. Im Kanton Zürich traten 2026 4772 Kinder zur zentralen Aufnahmeprüfung ins Langgymnasium an, und 2024/25 wurde nur gut die Hälfte aller Aufnahmeprüfungen bestanden.

Warum ist der Kanton so wichtig?

Jeder Kanton regelt Schule und Übertritt selbst. Laut BFS reichte die gymnasiale Maturitätsquote 2022 von gut 14 Prozent in Schaffhausen bis 34 Prozent in Genf.

Gibt es ein Franchisegesetz?

Nein. Franchiseverträge unterstehen dem Obligationenrecht und dem Kartellrecht. Lassen Sie den Vertrag anwaltlich prüfen.

Muss ich Lehrperson sein?

Nein. Lernprogramm, Systeme und die Ausbildung der Tutoren kommen vom Franchisegeber; Sie führen das Zentrum und das Team.

Gibt es Success Tutoring schon in der Schweiz?

Nein, es sind keine Zentren angekündigt. Wir suchen Franchise-Partner und einen Master-Franchisepartner.

Nächste Schritte

Ein Nachhilfe Franchise in der Schweiz belohnt Ortskenntnis: Der Kanton bestimmt die Prüfungen, den Zeitpunkt der Nachfrage und die Miete. Wählen Sie ein System, das sich mit Ihnen anpasst. Lesen Sie unter Warum Success, wie wir Partner unterstützen, und erfahren Sie, wie der Prozess abläuft.

Alle Marken Dritter gehören ihren jeweiligen Inhabern. Angaben zu anderen Franchisesystemen stammen aus deren öffentlichen Websites, Offenlegungsunterlagen oder seriösen Franchiseverzeichnissen zum Zeitpunkt der Erstellung und können sich geändert haben; prüfen Sie sie direkt, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Dieser Artikel ist eine allgemeine Information und keine Finanz- oder Rechtsberatung.

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